Zentrum für Gebirgsmedizin

Das „Zentrum für Gebirgsmedizin“ – kurz ZFG – wurde Anfang Mai an der Klinik Immenstadt gegründet und ist deutschlandweit einmalig. Die Klinik versorgt auf Grund ihrer Lage am Rande der Allgäuer Hochalpen zahlreiche Patienten, die sich im Gebirge typische Verletzungen oder Erkrankungen zuziehen, so Dr. Herbert Mayer (47), Chefarzt der Unfallchirurgie und Sprecher des Zentrums. Das können Knochenbrüche sein, aber auch Unterkühlungen, Erfrierungen oder Hitzeschäden. Mit dem neuen „Zentrum für Gebirgsmedizin“ wird in Zusammenarbeit mit Rettungsdienst und Bergwacht der „Behandlungspfad“ vom Unfallort bis zur Klinik optimiert werden.

Einmalig in Deutschland

In Immenstadt haben Ärzte und Klinikpersonal mannigfache Erfahrungen in Fragen der Gebirgsmedizin. Von Vorteil ist auch, so Dr. Mayer, Regionalarzt der Bergwacht Allgäu, dass viele Ärzte und Krankenpfleger in der Bergwacht oder Gebirgsluftrettung tätig sind. „Wir wollen die Kenntnisse sammeln und dokumentieren.“ Darüber hinaus soll der Erfahrungsaustausch zwischen den Organisationen, die in der alpinen Rettung tätig sind, auf regelmäßigen Fachtagungen gefördert werden.

Kontakt

ZFG - Zentrum für Gebirgsmedizin

Telefon 08323 910-175
Fax 08323 910-801750
E-Mail bergrettungstag@kliniken-oa.de

Klinik Immenstadt
Im Stillen 2
87509 Immenstadt (Allgäu)

2. Allgäuer Bergrettungstag – Einladung

Unsere zweite große internationale Tagung ist der „2. Allgäuer Bergrettungstag“ am 29. September 2018 in Bad Hindelang. Herzliche eingeladen sind Retter und Ärzte aus allen deutschsprachigen Ländern und Regionen wie Schweiz, Österreich und Südtirol. Dieser internationalen Kongresse findet alle zwei Jahre statt. Auch auf nationaler Ebene soll ein Gedankenaustausch erfolgen mit Gruppen und Personen, die im Gebirge aktiv sind. Das sind u.a. Bergführer, Skilehrer und Angehörige von Sportverbänden.

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1. Allgäuer Bergrettungstag mit über 200 Teilnehmer

Wie weit können Rettungskonzepte der Notfallmedizin von der Straße ins Gebirge übertragen werden? Wie lassen sich Risiken für Bergretter minimieren? Das waren zwei zentrale Themen auf dem 1. internationalen Allgäuer Bergrettungstag in Immenstadt. Rund 200 Bergrettungsärzte und Bergretter aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz informierten sich einen Tag lang im Schloss in Immenstadt über die neuesten Entwicklungen in der Gebirgsmedizin.

Untenstehend finden Sie den Programmflyer und alle Presseberichte über den erfolgreichen Bergrettungstag zum Download.

Download: Programmflyer zur Veranstaltung

Download: Presseberichte über den 1. Allgäuer Bergrettungstag

Gründeten gemeinsam das Zentrum für Gebirgsmedizin (kurz: ZFG) an der Klinik Immenstadt: (von links) Elmar Baumann, Dr. Martin Fiedermutz, Dr. Herbert Mayer, Dr. Karsten Menzel, Dr. Christian Nussbickel und Klinik-Geschäftsführer Michael Osberghaus

Gründungsmitglieder – weitere Aufgaben

Eine weitere Aufgabe des Zentrums soll auch die präventive medizinische Beratung von Bergsportlern sein. Angedacht hierzu ist die Einrichtung einer speziellen Sprechstunde für Kletterer und Bergsteiger. Michael Osberghaus, Geschäftsführer im Klinikverbund Kempten-Oberallgäu und Gründungsmitglied, hofft, mit diesem neuen Angebot auch als Arbeitgeber „noch attraktiver“ zu werden. Weitere Gründungsmitglieder des neuen „Zentrums für Gebirgsmedizin“ sind der Unfallchirurg Chefarzt Dr. Herbert Mayer, Regionalarzt der Bergwacht Allgäu, der Unfallchirurg Chefarzt Dr. Karsten Menzel, Arzt der Bergwacht Oberstdorf, die Anästhesisten und Intensivmediziner Chefarzt Dr. Martin Fiedermutz und Dr. Christian Nussbickel, stellvertretender Regionalarzt der Bergwacht Allgäu, sowie Elmar Baumann, Leiter der Zentralen Notaufnahme und Einsatzleiter bei der Bergwacht Immenstadt.


Download pdf Pressemitteilung ZFG-Gründung vom 14.6.2016

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